Pfeilerstaumauer
Bei der Pfeilerstaumauer
leitet eine Reihe von Pfeilern in
der Mauer den Druck der Wassermassen in den Boden weiter.
Die Stauwand kann dabei eben (Pfeilerplattenstaumauer)
oder gekrümmt (Pfeilergewölbestaumauer) sein.
Bei der Pfeilerp7lattenstaumauer bestehen die Mauersegmente
zwischen den Stahlbetonpfeilern aus einer Serie von ebenen
Platten.
Im Gegensatz dazu befinden sich bei einer Pfeilergewölbestaumauer
in diesen Zwischenräumen gekrümmte Segmente.
Obwohl bei dem Bau von Pfeilerstaumauern eine erhebliche
Menge Beton eingespart wird, sind diese fast genauso teuer wie
Gewichtsstaumauern. Die hohen Kosten für die komplizierten
Betonformen und für das Einbringen der Stahlverstärkungen
gleichen gewöhnlich die Einsparungen bei dem
Konstruktionsmaterial aus. Der Bau solcher
Staumauern ist jedoch nötig, wenn der Untergrund des
ausgesuchten Platzes nicht fest genug ist.
Die erste mit Beton verstärkte Pfeilerstaumauer wurde
1903 in Theresa in New York erbaut. Der Daniel-Johnson-Damm,
der 1968 am Manicouagan in Kanada fertiggestellt wurde,
ist 1 306 Meter lang und hat eine Höhe von 214 Metern.